Ratgeber

Auslandsstudium in USA: Ultimative Guide

Das Auslandsstudium in den USA ist seit jeher und nach wie vor das Nonplusultra für viele Studenten. Die USA sind sowohl flächen- als auch einwohnermäßig das weltweit drittgrößte Land. Die Einwohnerzahl beträgt knapp das Vierfache von Deutschland; flächenmäßig sind die USA mehr als zwei Dutzend Mal so groß wie die Bundesrepublik. Allein Kalifornien mit seiner Hauptstadt Sacramento und der Millionenstadt Los Angeles ist rund siebzigtausend Quadratkilometer größter als Deutschland. Für den Studenten mit seinem Wunsch nach einem Auslandsstudium in den USA stellt sich somit als erstes die Frage, in welchem Bundesstaat der zukünftige Studienort sein soll. Die Entfernung zwischen Atlantik und Pazifik beträgt viertausendfünfhundert, und von Norden nach Süden, also von Kanada bis Mexiko, zweitausendfünfhundert Kilometer. Diese hier in Deutschland völlig ungewohnten Distanzen erfordern ein ganz neues und anderes Zeitmanagement für den Aufenthalt jenseits des großen Teiches.

Vor diesem Gesamthintergrund sollten für eine gewissenhafte Vorbereitung auf das Auslandsstudium eineinhalb bis zwei Jahre gerechnet werden; von der ersten Überlegung bis hin zum Abflug ab Frankfurt am Main, ab Düsseldorf, Berlin oder München. Der Ultimative Guide, die professionelle Checkliste für die USA, muss gut strukturiert und übersichtlich gegliedert sein. Zu einer ersten Grobgliederung gehören

• Auswahl des Zieles mit Bundesstaat, Stadt und Universität
• Zeitdauer sowie Zeitraum des Aufenthaltes
• Konkretisierung der Lehrinhalte
• Studienplatzbeschaffung
• Finanzierung mit alternativen Förderungsmöglichkeiten
• Organisation und Struktur des Aufenthaltes

Die Sprache ist in den meisten Fällen kein Problem beim Auslandsstudium in den USA. Englisch wird weitgehend beherrscht, und der US-amerikanische Slang der jeweiligen Region ist eine Frage der Gewöhnung.

In der heutigen Zeit ist die Einreise in die USA zwar nicht problematisch, aber doch aufwändig bis hin zu schwierig. Die Sicherheitsbestimmungen werden kontinuierlich erweitert und wirken sich auf viele Bereiche aus. Bei den Einreisedokumenten muss bis auf den letzten Strich alles stimmen. Ein frühzeitiger Kontakt zur US-amerikanischen Botschaft in Berlin kann dabei helfen, Fehler zu vermeiden sowie Abläufe zu verkürzen. Das Auswärtige Amt in Berlin sollte im Übrigen frühzeitig vor dem Auslandsaufenthalt darüber informiert werden. Deutsche Botschaft und Konsulat sind in den USA die einzigen heimischen Ansprechpartner, die helfen und im Ernstfall auch wirklich daran interessiert sind.

Die USA erstrecken sich in mehrere Klimazonen hinein. Dementsprechend muss die Kleidung ausgewählt werden. Für den praktischen Alltag in den USA sind unerlässlich

• Adapter für Stromanschluss und Steckdosen
• Passende Ladegeräte für alle Elektronikgeräte wie Laptop, Handy, I-Phone, Mp3-Player oder Kamera
• Outfit für unterschiedliche Dresscodes wie Business, Universität, Einladungen
• Freischalten von EC- und Kreditkarte zur Benutzung am Geldautomaten

Der Versicherungsschutz darf nicht vernachlässigt, sondern muss im Gegenteil ernst genommen und bedarfsgerecht aufgestockt, alle Versicherungsscheine sowie Unterlagen sollten in englischer Sprache mitgeführt werden.

Die Auswahl der geeigneten Fluggesellschaft ist vor allem wegen den unterschiedlichen Gewichtsobergrenzen für Hand- und Reisegepäck interessant. Hier lässt sich entweder Geld sparen oder mehr Gepäckauf auf die Reise mitnehmen. Eine Reiserücktrittsversicherung ist ebenso notwendig wie die Auslandskranken- sowie eine Unfallversicherung. Die private Haftpflichtversicherung muss auch in den USA gültig sein, und an Bargeldmitnahme wird die Mindestsumme von zweihundert $US erwartet.

Letztendlich gehört in das Reisegepäck der Ordner mit allen bisherigen Unterlagen über das Auslandsstudium in den USA, der im Gastland dann weitergeführt wird.